Zwei Ergebnisse in einem Rechner · automatisch aktueller Rechtsstand

Pfändungsrechner 2026: Lohnpfändung + P‑Konto gleichzeitig

Einmal deine Daten eingeben und sofort zwei verschiedene Schutzsysteme verstehen: Was wäre bei einer regulären Lohnpfändung pfändbar – und welcher P‑Konto-Schutz kann auf dem Konto gelten?

✓ Amtliche Tabelle✓ Live-Berechnung✓ PDF-Ausgabe
Illustration des Pfändungsrechners mit Lohnpfändung, P-Konto-Schutz und Pfändungskurve
Live-Berechnung ohne Neuladen

1. Deine Angaben

Für die Lohnpfändung und das P‑Konto gelten unterschiedliche Regeln. Der Rechner zeigt beide Ergebnisse getrennt.

0 €7.000 €

Wichtig zur Eingabe: Gemeint ist das für die Pfändungsberechnung maßgebliche Netto. Bei einem normalen Monatslohn ist das häufig das Netto nach den gesetzlichen Abzügen. Unpfändbare Bezüge nach § 850a ZPO, Naturalleistungen, mehrere Einkommen oder andere Sonderfälle nach § 850e ZPO können die Ausgangsgröße verändern.

Gemeint sind Personen, denen tatsächlich aufgrund gesetzlicher Verpflichtung Unterhalt gewährt wird. Eigene Einkünfte einer Person können die Berücksichtigung auf gerichtliche Entscheidung verändern (§ 850c Abs. 6 ZPO).

Besondere Bezüge in diesem Monat?freiwilliger Sonderfälle-Check nach §§ 850a, 850d und 850e ZPO
P‑Konto-Ergebnisoptional genauer einstellen

Kindergeld kann nach § 902 ZPO zusätzlich geschützt sein. Der Rechner berücksichtigt hier nur den von dir eingegebenen Betrag; Sonderfälle können abweichen.

Wichtig: Das Ergebnis ist eine automatisierte Orientierung anhand der amtlichen Werte. Unterhaltspfändungen (§ 850d ZPO), gerichtliche Abweichungen, besondere Bezüge oder andere Sonderfälle können anders behandelt werden.
💼 Ergebnis 1 · Lohnpfändung
Arbeitseinkommen · § 850c ZPO

Was wäre vom Netto pfändbar?

Pfändbar
Dir verbleiben
Pfändungsquote
Erste Pfändung ab
Amtliche Tabellenstufe
🟢 verbleibend🔴 pfändbar

Was bringt mehr Netto?
+100 €davon zusätzlich pfändbar
+250 €davon zusätzlich pfändbar
+500 €davon zusätzlich pfändbar
🏦 Ergebnis 2 · P‑Konto
Kontoguthaben · §§ 899, 902 ZPO

Welcher Kontoschutz ist rechnerisch möglich?

Grundschutz plus ausgewählte Erhöhungsbeträge – nur soweit die gesetzlichen Voraussetzungen tatsächlich vorliegen.

Möglicher Schutzbetrag
Automatischer Grundschutz
Erhöhung Personen
Kindergeld eingegeben
Personen im P‑Konto-Modell
Warum ist das nicht dasselbe wie die Lohnpfändung?

Bei der Lohnpfändung wird das Arbeitseinkommen nach § 850c ZPO und der Pfändungstabelle berechnet. Beim P‑Konto schützt § 899 ZPO zunächst einen auf volle 10 € aufgerundeten Grundbetrag; Erhöhungen nach § 902 ZPO müssen häufig nachgewiesen werden.

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So kommt dein Lohnpfändungs-Ergebnis zustande

Der Rechner zeigt nicht nur eine Zahl, sondern die verwendete Tabellenstufe und die Berechnungsschritte.

1Eingegebenes Netto
2Amtliche Tabellenstufe
3Pfändbarer Tabellenbetrag
4Mehrbetrag über Höchstgrenze

Illustration des 2-in-1-Pfändungsrechners mit Lohnpfändung, P-Konto und Pfändungskurve
Illustrative Darstellung – dein persönliches Ergebnis entsteht live aus deinen Eingaben und den hinterlegten Rechtsdaten.
Das sieht man in keiner Zahlentabelle

Die Pfändungskurve

Sie zeigt, wie sich geschützter und pfändbarer Anteil über einen größeren Einkommensbereich entwickeln. Die senkrechte Markierung ist dein aktuelles Netto.

Dein Netto
Dir verbleiben
Pfändbar
Aktuell Nettoeinkommen →
dir verbleibend pfändbar
↔ Zweites Werkzeug im Rechner Umgedrehter Rechner

Wie viel Netto brauche ich, damit mir X € bleiben?

Statt „Wie viel wird gepfändet?“ kannst du die Frage umdrehen. Grundlage bleibt dieselbe amtliche Pfändungstabelle und deine gewählte Zahl der Unterhaltspflichten.

gleiche amtliche Tabellegleiche PersonenzahlLive-Ergebnis
Erforderliches Netto laut Tabelle

Ergebnis dokumentieren

Für Gespräche mit Arbeitgeber, Beratungsstelle oder Bank kannst du das Ergebnis kopieren oder die Seite über die Druckfunktion als PDF speichern.

Kurz erklärt

Häufige Fragen zum Pfändungsrechner

Acht zentrale Fragen – nach Thema gekennzeichnet und einzeln aufklappbar.

Nein. Die Lohnpfändung wird bei regulären Forderungen anhand von § 850c ZPO und der Pfändungstabelle berechnet. Beim P‑Konto schützt § 899 ZPO Guthaben auf dem Konto; zusätzliche Erhöhungsbeträge können nach § 902 ZPO hinzukommen.
1.587,40 € ist der monatliche Grundbetrag nach § 850c ZPO. Für das P‑Konto wird dieser Betrag nach § 899 ZPO auf den nächsten vollen 10-Euro-Betrag aufgerundet. Daraus ergeben sich aktuell 1.590,00 € automatischer P‑Konto-Grundschutz.
Nicht das gesamte Einkommen. Bei der regulären Lohnpfändung ist der Mehrbetrag oberhalb der gesetzlichen Höchstgrenze vollständig pfändbar. Der nach der Tabelle geschützte Teil darunter bleibt davon getrennt.
Nein. Entscheidend ist nicht allein der Familienstand, sondern ob tatsächlich aufgrund gesetzlicher Verpflichtung Unterhalt gewährt wird. Eigene Einkünfte der unterhaltsberechtigten Person können die Berücksichtigung auf gerichtliche Entscheidung ganz oder teilweise verändern.
Für Weihnachtsvergütungen gilt § 850a Nr. 4 ZPO. Aktuell sind bis zu 795,00 € unpfändbar. Dieser Betrag entspricht der Hälfte des auf den nächsten vollen 10-Euro-Betrag aufgerundeten monatlichen Grundfreibetrags und passt sich mit den zentralen Rechtsdaten automatisch an.
Nein. Nach § 850a Nr. 1 ZPO ist die Hälfte der Vergütung für Mehrarbeitsstunden unpfändbar. Zusätzliche Urlaubsbezüge können nach § 850a Nr. 2 ZPO unpfändbar sein, soweit sie über das normale Arbeitseinkommen hinaus gewährt werden und den Rahmen des Üblichen nicht übersteigen. Der Sonderfälle-Check weist darauf hin, ersetzt aber keine Lohnabrechnung.
Bei einer Pfändung wegen gesetzlicher Unterhaltsansprüche gelten die besonderen Regeln des § 850d ZPO. Deshalb zeigt der Rechner in diesem Fall die reguläre §-850c-Berechnung nur als Vergleich und kennzeichnet deutlich, dass daraus kein konkretes Unterhaltspfändungs-Ergebnis abgeleitet werden darf.
Nein. Der Rechner bildet die reguläre amtliche Monatstabelle und die angegebenen P‑Konto-Basiswerte ab. Unterhaltspfändungen, besondere Bezüge, gerichtliche Entscheidungen und andere Sonderfälle können zu abweichenden Ergebnissen führen.
QuellenAmtliche Berechnungsbasis7 Rechts- und Tabellenquellen anzeigen+

Datenqualität: Die monatliche Pfändungstabelle wird als vollständiger Datensatz im System geführt. Der automatische Updater prüft Kernbeträge, jede Tabellenstufe, Tabellenkontinuität, Tabellenende und die vollständige gesetzliche Berechnungslogik, bevor neue Werte aktiviert werden. Sonderfälle können abweichen; dies ist keine individuelle Rechtsberatung.